Was ist Psychotherapie?

 

Psychotherapie ist die „Behandlung der Seele“ bzw. die Behandlung von seelischen Problemen. Mit therapeutischen Arbeitsweisen wie Gespräche, Feedbacks, Entspannungsverfahren, Achtsamkeitsübungen, Übungen für die Körperachtsamkeit, Selbstreflektions-Aufgaben für Zuhause zwischen den Einzelsitzungen, werden Störungen des Denkens (Grübelschleifen, negatives Denken etc.), des Handelns und Erlebens  aufgespürt und therapiert.

 

Psychotherapie behandelt psychischen Störungen. Dazu gehören unter anderem Depressionen, Angsterkrankungen,  Zwänge, somatoforme Schmerzstörungen oder psychosomatische Erkrankungen. Auch bei chronischen körperlichen Erkrankungen wird Psychotherapie immer selbstverständlicher als Ergänzung zu einer medizinischen Therapie eingesetzt. Psychotherapie wirkt klärend, stärkend, nachvollziehbar und heilend.

 

Darüberhinaus ist Psychotherapie auch hilfreich, wenn keine psychische Störung vorliegt. Z.B. während Lebenskrisen oder kritischen Lebensübergängen, nach Verlust des Lebenspartners oder der Arbeitsstelle, wenn sich der Kinderwunsch nicht erfüllt oder es mit der Partnersuche nicht klappen will.

 

 

Was fördert Psychotherapie?

  • Wahrnehmen was jetzt ist,
  • sich trauen wirklich mal anzuhalten,
  • Selbstreflektionsfähigkeit,
  • Gefühle beschreiben und Gedanken mitteilen,
  • Selbstemphatie und Emphatie für andere,
  • die "Dinge" neu sortieren,
  • Körperwahrnehmung schulen,
  • Ängste und Körpersymptome verstehen lernen,
  • mit sich selbst (wieder) in Kontakt kommen,
  • sich selbst (wieder) spüren,
  • sich selbst ernstnehmen,
  • Achtsamkeit mit sich selbst und anderen,
  • neue Schritte zu gehen,
  • die eignen Stärken richtig einzuschätzen und (wieder) neue Schritte zu gehen,
  • eigene Grenzen spüren und akzeptieren,
  • der eigenen Wahrnehmung vertrauen,
  • Bedürfnisse klar kommunizieren,
  • sich selbst ein guter Freund, eine gute Freundin sein,
  • Lebenszusammenhänge zu erkennen, zu verstehen und zu integrieren,
  • alte Muster loszulassen und das Beste aus der Gegenwart und den eigenen Möglichkeiten heraus zu leben u.v.m.

 

Wann ist Psychotherapie ratsam?

  • Wenn Sie wahrnehmen, dass Ihr Leben zunehmend "aus den Fugen" gerät.
  • Wenn Sie seelische Probleme haben wie z.B. Ängste, Stimmungstiefs, Schlafstörungen, Panikattacken, Erschöpfungszustände trotz Erholungspausen, hoher psychischer Leidensdruck.
  • Wenn Sie das Gefühl haben dass die "Dinge" Sie überrollen und Sie nicht mehr gut entspannen können.
  • Wenn Sie sich von äußeren Reizen (Lärm, Geräusche, Gespräche, Menschen, äußeren Anforderungen) schneller überflutet fühlen als sonst.
  • Wenn Sie wegen Kleinigkeiten gereizt reagieren und sich nicht mehr gut regulieren können.
  • Wenn Sie spüren, dass es Ihnen an den meisten Tagen psychisch nicht gut geht.
  • Wenn Sie häufig Körpersymptome bemerken, für die keine eindeutige organische Ursache gefunden werden kann (Schmerzen an unterschiedlichen Stellen, Gewichtsabnahme, Herzstolpern, Pulsrasen, Nebel im Klopf, Schwindel, Rückenschmerzen, Magen-Darm Beschwerden, innere Unruhe, Einschalfschwierigkeiten trotz Erschöpfung und Müdigkeit etc.)

 

Bei einer Erkältung fällt es uns leicht zum Arzt zu gehen weil das selbstverständlicher ist. Eine Depression ist u.U. bedrohlicher als eine Grippe, wird aber von den meisten Menschen erst sehr spät als behandlungsbedürftig angesehen. Leider, denn wenn psychische Beschwerden noch relativ neu sind, ist es umso wichtiger sie nicht zu "verschleppen" und zu lange abzuwarten bis sie chronisch  geworden sind. Je kürzer eine seelische Erkrankung andauert, desto besser ist sie auch therapierbar.

 

Aber natürlich auch gerade dann, wenn Sie schon länger an Beschwerden leiden. Oft ist dann schon ein Teufelskreis im Denken und Verhalten entstanden. Dieser wird in  einer Therapie positiv bearbeitet sodass Ihr Leben wieder ins Lot fällt.

Petra Pötschke

Heilpraktikerin für

Psychotherapie (HeilprG)

Paartherapeutin

Life & Systemcoach

Kommunikationstrainerin

 

 

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