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Freier Psychotherapeuten & Heilpraktiker für Psychotherapie

 

Vorab eine Info: Überbückungs-Therapie-Platz in Landau - zeitnah und unbürokratisch!

  • Sie möchten möglichst zeitnah eine Psychottherapie beginnen?
  • Sie sind auf der Suche nach einer kassenzugelassenen Psychotherapie im Raum Landau, doch die Suche braucht Zeit da die Kassenplätze belegt sind?
  • Sie stehen schon auf einer Warteliste, brauchen aber jetzt schon Hilfe damit sich Ihre Symptome nicht verstärken?
  • Sie sind bereit für die Zeit der Überbrückung Ihre Therapie selbst zu findanzieren?
  • Dann finden Sie hier alle Infos zum Überbrückungsplatz

 

 

Sie möchten eine Psychotherapie, als Selbstzahler, ohne Ihre Krankenkasse beginnen?

Gründe dafür, dass Sie die Kosten der Therapie selbst zu übernehmen können sein:

 

Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Psychotherapie nur dann, wenn bei Ihnen eine psychische Störung vorliegt. Die Diagnose erfolgt nach der ICD-10 Diagnosekriterien. Ich berate Sie hierzu gerne, denn es gibt ein paar Gründe, Ihre Psychotherapie evtl. selbst zu bezahlen:

  • Schutz Ihrer Anonymität gegenüber Versicherungen (Risikozuschläge bei psychischen Erkrankungen), Arbeitgeber (z.B. Schulen bei Verbeamtung) oder sonstige offzielle Behörden
  • Keine Diagnosehinterlegung bei der Krankenkasse
  • Keine Bürokratie, keine Anträge auf Kostenerstattung, Formulare, Gutachten
  • Therapieplatz, zeitnah ohne lange Wartezeiten
  • Gestaltungsfreiraum im Bezug auf wirksame und fundierte Therapieverfahren, die die Krankenkasse nicht übernimmt
  • Steuerlich absetzbar als außergewöhnliche Belastung
 
 

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine Möglichkeit der Behandlung von seelischen Erkrankungen. Dazu können gehören: Angststörungen, Psychosomatische Störungen, Somatoforme Störungen, Depressionen, Hypochondrie, ADHS, Erschöpfungszustände und Burnout, Zwänge, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen u.a. Psychotherapie arbeitet mit unterschiedlichen Behandlungsansätzen. Infos zu meiner Arbeitsweise finden Sie hier.

 

Wann spricht man von einer psychischen Erkrankung?

Eine psychische Erkrankung kann man erstmal nicht sehen. Zumindest nicht so leicht, weil Menschen Gefühle und innere Befindlichkeiten oft sehr gut verbergen können. Wir alle kennen seelische Schwankungen. Die meisten Menschen können sich gut selbst wieder regulieren. Manchmal hilft das Gespräch mit einem Freud oder Spaziergänge in der Natur, regelmäßige Entspannung, eine kleine Auszeit in welcher Form auch immer, mal eine zeitlang wieder richtig durchschlafen, die Ernährung um stellen etc.. Und dann fühlen wir uns seelisch wieder ausbalanciert.

 

Wenn eine psychische Krise (Ängste, Panik, Erschöpfung, Depression, häufige Körpersymptome, Schlafstörungen etc.) jedoch über Wochen anhält, sollte dies unbedingt professionell abgeklärt werden. Eine psychische Erkrankung betrifft die Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und Verhalten, das eigene Selbstbild, die Selbstregulationsfähigkeit, den Antrieb und die Stimmung sowie generell die psychische Stabilität und Belastbarkeit.

 

Die meisten Menschen haben, begleitend zu den psychischen Veränderungen, vielfältige Körpersymtpome wie z.B. muskuläre Verspannungen, Magen-Darm Probleme, Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Schwindel,  Schmerzen aller Art, Reizdarm, Erschöpfung, Schlafstörungen, Gewichtsprobleme, innere Unruhe, diffuse sich abwechselnde Körpersymptome aller Art. Nach ärztlicher Abklärung stellt sich heraus, dass die Häufigkeit und Schwere der körperlichen Symptome nicht zu dem Befund passen die das Blutbild, bzw. andere Untersuchungen zeigen. Auf gutdeutsch, die Patienten sind körperlich "eigentlich gesund".

 

Zu Beginn einer Erkrankung versuchen viele Menschen, trotz der psychischen und körperlichen Einschränkungen, ihr Alltags- und Berufsleben "irgendwie" aufrecht zu erhalten. Viele glauben dass sie es, mit Willen und Durchhaltevermögen, schaffen weiter zu machen. Wenn die Erkrankung jedoch unbehandelt bleibt, wird sie nicht selten chronisch und verstärkt sich mit der Zeit.

 

Patienten mit psychischen Erkrankungen fühlen sich sehr oft hilflos und alleine. Sie können Ihren Zustand selbst nicht einordnen. Oft höre ich "früher war ich doch so stark" oder "ich verstehe nicht wieso ich so überfordert bin". Der Leidensdruck wird unbehandelt größer. Belastungen und Probleme können immer weniger adäquat angegangen werden. Viele geraten in eine Abwärtsspirale von Vermeidung, Scham, Traurigkeit, sozialem Rückzug und der Angst und dem Druck nicht mehr gesund werden und und leistungsfähig bleiben.

 

Dies wirkt sich natürlich auf das eigene Selbstwertgefühl aus und damit auch auf soziale Beziehungen in Beruf und Familie. Typische Anzeichen von psychischen Störungen sind: Sie können nur bedingt mit dem Willen verändert werden, sie halten oft länger als ein paar Wochen an, der Leidensdruck ist gefühlt sehr hoch, die Überforderung ist oft so groß, dass das normale Leben im erheblichen Maße beinträchtigt sein kann. Häufig sind Ängste oft auch in Form von Körpersymptomen mit dabei. Ebenso auch Stimmungsschwankungen, Antriebsminderung und der Schlaf ist häufig auch beinträchtigt.

 

Zur Abklärung Ihrer Symptome stehen Ihnen drei Säulen der Anamnese zur Verfügung:

  • Das psychotherapeutische Basisgespräch. Hier geht es um Ihre aktuelle Lebenssituation. Was hat Ihre Symptome verursacht und was hält sie aufrecht? Was brauchen Sie und was hilft Ihnen konkret im Hier und Jetzt?
  • Die ärztliche Basisuntersuchung. Viele der o.g. Symptome können auch körperliche Ursachen haben die abgekärt werden müssen um eine organische Erkrankung auszuschließen.
  • Die psychiatrische Basisuntersuchung. Eventuell können Medikamente (Antidepressiva o.a.) als Unterstützung einer Psychotherapie zum Einsatz kommen.

 

 

Wie hilft Psychotherapie genau?

Zentral ist die vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut. Suchen Sie lieber etwas länger. Die Chemie sollte wirklich stimmen und ist sehr bedeutend für die Wirksamkeit der gemeinsamen Arbeit. Dann gibt es unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren. Manche werden von den Krankenkassen bezahlt. Z.B. Verhaltenstherapie,   Systemische Familientherapie, tiefenpsychologisch fundierte Verfahren und die Psychoanalyse.

 

Manche Therapieverfahren werden von den Krankenkassen zwar nicht bezahlt, sind jedoch ebenfalls sehr wirksam wie z.B. Gesprächspsychotherapie, Emotionsfokkusierte Psychotherapie, Körperpsychotherapie, Logotherapie, Focusing, Schematherapie u.a.

 

Psychotherapie ist im Grunde genommen "Lernen". Es geht darum zu lernen aus dem was uns gegeben ist das Beste herauszuleben. Und zwar mit neuen Möglichkeiten die vielleicht noch nie genutzt wurden. Durch gezielte Methoden und Übungen werden über Jahre oder Jahrzehnte ungünstige Denk, Fühl- und Verhaltensweisen überprüft, verstanden und durch neue, zielführende und heilende Verhaltensweisen und Einsichten ersetzt. Sie werden Schritt für Schritt im Alltag eingeübt und letztendlich dann fest integriert.

 

Lernen bedeutet auch, sich selbst mehr und mehr authentisch auszudrücken, sich selbst zu spüren, ein gutes Körpergefühl zu bekommen, die Verbindung Kopf, Herz und Bauch zu stärken, den eigenen Entscheidungen zu vertrauen, dem Leben auch in schwierigen Phasen das Gute abgewinnen zu können. Oft geht es auch darum die eigene Geschichte zu verstehen, sich mit ihr auszusöhnen um abzuschließen und wirklich das eigene Leben zu leben. Psychotherapie stärkt  auch die Resilienz- und Glücksfähigkeit, das Selbstvertrauen, die Wahrnehmung und Achtsamkeit und das Vertrauen in andere Menschen.